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Ein rundes Angebot


Reifen für jede Saison oder auch für das ganze Jahr finden Sie bei uns.
Wir bieten eine Auswahl der wichtigsten Marken und dazu eine kompetente Beratung – und das ist noch längst nicht alles.

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Räder und Reifenservice

Reifenaufbau


Reifen ist nicht gleich Reifen

Reifen sind hoch entwickelte Hightech-Produkte und die Zusammensetzung ist ein Geheimnis, das die Hersteller streng hüten. Die Eigenschaften eines Reifens werden im Wesentlichen von zwei Faktoren bestimmt: vom eingesetzten Material und vom Profil der Lauffläche.

Acht bis zehn verschiedene Gummisorten kommen bei Qualitätsreifen zum Einsatz, die Gesamtmenge an Gummi macht ungefähr 85 Prozent eines Reifens aus, dabei gibt es allein 3.000 potenzielle Zusatzstoffe, die die Mischung beeinflussen.

Der Rest besteht aus Stahlfäden und Textilgewebe. Die Hersteller halten ihre exakten Zusammensetzungen streng geheim. Daher sind die individuellen Eigenschaften ein Ergebnis komplexer Entwicklungsprozesse, die auch die Unterschiede zwischen Qualitäts- und Billigprodukten erklären.

Reifenunterschiede


Der Reifen ist ein komplexes Produkt

Reifen sind hoch entwickelte Hightech-Produkte, in deren Weiterentwicklung zahlreichende Forschungserkenntnisse aus den Bereichen Physik und Chemie eingeflossen sind. Leider erkennt man die qualitativen Unterschiede von außen nicht, doch unsere Experten stehen an Ihrer Seite.

Der Aufbau eines Reifens ist vielschichtig: Zuerst der Unterbau (die Karkasse), aus gummierten Textilfäden und Stahlgürteln, an den Seiten zwei Wulstringe für den festen Sitz auf der Felge und zwei Seitenstreifen für den Rand.

Obendrauf sitzt die Lauffläche. Das Ganze wird zusammengesetzt, der Rohling wird in einer Form erhitzt, gepresst und dabei wird das Profil eingebacken (vulkanisiert). Die Kautschukmoleküle werden dabei durch Schwefelbrücken fest vernetzt. Zum Abschluss erfolgen umfassende Qualitätskontrollen – sowohl von Hand als auch mithilfe von Lasertechnologie. Die Unterschiede in den Eigenschaften ergeben sich aus dem Entwicklungsaufwand, den verwendeten Materialien sowie dem Umfang der Entwicklungstests. Leider erkennt man die qualitativen Unterschiede von außen nicht, doch unsere Experten stehen an Ihrer Seite.

 

Reifenarten


Spezialisten für hohe
Temperaturen und Fahrspaß


Die Anforderungen an Sommerreifen sind speziell: Ein breites Temperaturspektrum von kühl bis heiß fordert Gummimischung und Profil. Sommerreifen besitzen härtere Strukturen und benötigen eine höhere Betriebstemperatur, um optimal zu haften. Gleichzeitig werden Abrieb und Rollwiderstand minimiert, was Geld spart.

 

Sicher bremsen, bessere Haftung
und mehr Kontrolle


Winterreifen besitzen eine thermoelastische Laufflächenmischung: Sie ist weicher bei niedrigen Temperaturen und sorgt damit für mehr Straßenkontakt. Eine Besonderheit sind feine Lamellen: Wirken Bewegung und Kraft auf den Reifen dann verzahnen sie sich und sorgen für maximale Haftung und damit für Sicherheit.

 

Ein Kompromiss für
das ganze Jahr


Ganzjahresreifen müssen bei Gummimischung und Aufbau Kompromisse eingehen, um im Sommer und milden Winter einen möglichst guten Kontakt zur Straße zu bieten. Sie sind allerdings nicht für alle Anforderungen und Fahrzeuge geeignet und eine umfassende Bedarfsanalyse durch Experten vor der Kaufentscheidung ist sinnvoll.

 

Was tun gegen eine Reifenpanne?


Seal Reifen

Seal Reifen reparieren bestimmte/kleine Schäden von ganz alleine.

Seal Reifen dichten eventuelle undichte Stellen im Reifen von innen selber ab. Sie sind innen mit einer klebrigen Masse ausgekleidet, die durch den im Reifen herrschenden Druck in eventuelle Undichtigkeiten gepresst wird.

Im Gegensatz zu Reifen mit Notlaufeigenschaften, die dank verstärkter Seitenwand nur noch die fahrt zur nächsten Werkstatt mit Tempo 80 ermöglichen, können diese selbstdichtenden Reifen theoretisch uneingeschränkt weiterbenutzt werden.

Die Technologie dichtet Schäden bis zu einer Stärke von etwa 5 mm von selbst ab. Beschädigungen der Seitenwand (bspw. durch Bordsteinkontakt) können allerdings nicht alleine abgedichtet werden.

Seal Reifen sind an der Flanke entsprechend gekennzeichnet. Diese Reifen sind im Mittel etwa 2 kg schwerer als herkömmliche und die Kosten liegen etwa 20 % über denen herkömmlicher Produkte. Der zusätzliche Materialaufwand und die Recyclingfähigkeit bei Sea Reifen werden oft unter Umwelt-Gesichtspunkten diskutiert.


Nachrüstlösung: Reserverad/Notrad

Falls Ihr Fahrzeug ab Werk kein Reserverad/Notrad enthält, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses problemlos nachzurüsten. Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie gern zu den passenden Lösungen für Ihr Modell.

Tyre-Fit Systeme

Reifendichtmittel: Der schnelle Helfer bei der Reifenpanne.

Tyre-Fit-Systeme bieten Hilfe bei Reifenpannen, wenn dieser durch einen eingefahrenen Fremdkörper Luft verloren hat. Das System füllt ihn wieder mit Luft und verschließt die Öffnung. Eine Weiterfahrt mit verminderter Geschwindigkeit zur nächsten Werkstatt ist möglich.

Reifenpannen sind eher selten und ein Reserverad benötigt viel Raum und macht das Fahrzeug schwer: Ein Tyre-Fit-System wiegt nur wenige Kilo und hat die Form einer Spraydose. Es lässt sich leicht verstauen und Sie gewinnen Raum und Gewicht – und sparen damit Kraftstoff.

Die Bedienung ist einfach und ein schwerer und oft auf der Straße gefährlicher Räderwechsel ist nicht notwendig, die Bekleidung bleibt sauber und eine Weiterfahrt ist schon nach kurzer Zeit möglich.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt nach Reparatur des Reifens maximal 80 km/h und Sie sollten sobald wie möglich eine Werkstatt ansteuern. Alle Details finden Sie in der Bedienungsanleitung.

 

Mischbereifung


Ist Räder zwischen den Achsen tauschen sinnvoll?

Früher waren Fahrzeuge rundherum mit derselben Reifengröße unterwegs (abgesehen von einzelnen Sportwagen). Heute ist Mischbereifung bei Elektrofahrzeugen oft ein Standard. Aufgrund höherer Belastungen werden dabei auf der Hinterahcse breitere Profile eingesetzt. Ein achsweiser Tausch der Reifen ist nicht möglich.

Bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen kann es sinnvoll sein, Reifen von vorne nach hinten zu tauschen, sollte eine Achse stärker abgefahren sein.

Beim Beschleunigen bei E-Fahrzeugen wirken auf die Hinterachse jedoch noch einmal höhere Kräfte. Gründe sind das höhere Gewicht sowie das hohe Drehmoment vom Start weg. Um ein Durchdrehen zu vermeiden und optimale Traktion zu garantieren ist eine größere Aufstandfläche sinnvoll. Daher werden solche Fahrzeuge häufig mit Mischbereifung ausgestattet, bei der vorne und hinten unterschiedliche Reifengrößen verbaut sind.

Damit werden auch die Belastung und der Abrieb des Reifens minimiert. Das spezifische Laufflächendesign verhindert zusätzlich, dass Schallwellen in die Rillen eindringen, was die Geräuschentwicklung reduziert. Ein Tausch zwischen den Achsen ist damit nicht mehr möglich.

Was ist, wenn der Abrieb der Profilblöcke ungleichmäßig ist? Das nennt man Sägezahnbildung und diese entsteht oft durch Fahrweise, falschen Reifendruck oder Fahrwerksprobleme und macht sich durch erhöhtes Abrollgeräusch bemerkbar. Regelmäßiger Reifentausch, korrekter Luftdruck und eine Fahrwerksprüfung helfen, dem vorzubeugen. Wenn Sie unsicher sind, ob das bei Ihnen der Fall ist, stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung!

 

Schneeketten – manchmal müssen sie sein


Schneeketten sind kein Ersatz für Winterreifen, sondern unterstützen bei starkem Schneefall die Traktion und Haftung.

Schneeketten müssen auf der Antriebsachse angebracht sein. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb müssen die Ketten an einer Antriebsachse und dort an beiden Rädern angelegt werden. Details finden Sie in Ihrer Bedinungsanleitung.

Nicht alle Rad-Reifen-Kombinationen sind für das Fahren mit Schneeketten freigegeben. Lassen Sie sich hier von unseren Experten beraten.

Die Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten beträgt 50 km/h. In manchen Streckenabschnitten kann der Einsatz von Ketten durch ein entsprechendes Schild vorgeschrieben sein.